Die CONTAINERSTADT | Antje Go West

[Die CONTAINERSTADT | Antje Go West (das Konzept als PDF)]

Die Zwischennutzung

In der Bauphase 2015/16 wird es eine Zwischennutzung durch die Mieter geben, in der aus Containern und vorhandenen Gebäuden die Idee des öffentlichen und kulturell bespielten Bürgerhofes simuliert und erprobt wird.
Im südwestlichen Bereich des Hofes soll als temporäres Projekt ein öffentlicher Ort geschaffen werden, der sich strukturell an der zukünftigen Planung des neuen Kiezkultulturhofes „Møbelturm“ im Südostteil orientiert und bestimmte Ideen der Bauplanung bereits aufgreift.
Zu diesem Zweck soll gewissermaßen eine Miniatur des KiezKulturhofes „Am Friedrichshainer Møbelturm“ entstehen und ein Experimentierfeld geschaffen werden, in dem die späteren Nutzungen des Hofes „Zum Møbelturm“ ausprobiert werden, dessen Prozess der andauernden Entstehungsgeschichte bereits einen städtebaulichen Modellcharakter aufweist.
In diesem aus Containern und Bestandgebäuden bestehenden Gebäudeensemble sollen neben den Arbeitsräumen von BUF e.V., Gastronomie, Orte für Kinderspiel, Ausstellungs- und Veranstaltungsräume untergebracht werden.
In diesem ersten Teil Projekt geht es um die Bespielung und Belebung des hier entstehenden Orts. Dieser soll vorallem dazu genutzt werden, das Bauprojekt mit künstlerischen Mitteln zu erklären, den Baufortgang auf kreative Weise zu beschreiben und vor allem auch die historische Substanz des noch bestehenden Ensembles zu präsentieren.

Ansicht zwischennutzung_kleine Treppe_aussichtsturm
Ansicht zwischennutzung_kleine Treppe
Ansicht zwischennutzung_grosse Treppe
Grafik_Grundriss4

DIE PROJEKTE – Beispiele für die Nutzungen im Einzelnen

Für die beiden entstehenden architektonischen Räume sollen unterschiedliche Einzelprojekte umgesetzt werden, die die Räume mit Leben füllen und inhaltlich deutlich an Fragen des Umfeldes und die Entwicklung des Geländes anknüpft.

Baustellenbeobachtung

Vom Dach der Container wird eine Aussichtplattform gebaut, von der aus man den Fortgang der Baustelle und kleine Baustellenbespielungen beobachten kann.

Bauststelle

Spielwiese Deluxe: Kinderspiel mit Spielwagen e.V.

In Zusammenarbeit mit dem Träger Spielwagen e.V. werden zum Umfeld passende ungewöhnliche Spielgeräte entwickelt und gebaut, zum Beispiel ein großer Kran oder eine Abrissbirne als Schaukel.

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Glaskasten – die superleisen Konzerte

Hierzu soll ein doppelwandiger Glaskasten aus ausrangierten Altbaufenstern als Bühne errichtet werden, in dem Konzerte stattfinden können, die außerhalb über kleine Miniradios gehört werden können, aber jenseits des Spielortes kaum oder gar nicht zu hören sind.

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Ausstellung und kleine Kunstinstallationen in den Container und im Hof

Mit zahlreichen Künstlern werden Formate entwickelt, die sich mit dem Umfeld auseinandersetzen. Zum Beispiel Objekte und Installationen zur Sichtbarmachung des Baustellenfortgangs (Karl Heinz Jeron) und das Gebäudeensemble in Wachs (Markus Fiedler).

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Kunstinstallation ROLLATOR versus KINDERRUTSCHE

Eine überdimensionale Installation in Form eines Rollators mit angeschlossener Rutsche spielt mit der Thematik des Generationenwechsels im Kiez. Sie ist zugleich Kunstobjekt, Spielzeug und Infopunkt.

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Historische Ausstellung zum Kiez und dem Hof, Retrospektive

Zum Beispiel eine Ausstellung zur wechselhaften Geschichte des Samariterkiezes, bezieht sowohl Außen- als auch Innenräume ein und beinhaltet zahlreiche spielerische Elemente.

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Die Abendglockenkonzerte vom Turm

Dem abendlichen Glockenläuten oder Gebetsruf eines Muezzins vergleichbar erklingt vom Aussichtsturm aus täglich ein fünfminütiges Miniaturkonzert – angedacht als dauerhafte Bespielung des Kulturhofs.

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