Der Hof

Was bisher geschah …

Mit seiner historischen Bausubstanz und der gewachsenen kleingewerblichen und kulturellen Nutzung stellt das Ensemble der alten Möbelfabrik eine Besonderheit im Friedrichshainer Stadtbild dar.
2012 wurde das Gelände an die CG Gruppe verkauft, die hier vor allem Mietwohnungen errichten will. Perspektivisch wird zudem angestrebt, einen Teil der historischen Gebäude zu erhalten und einen Bereich für Kultur und Gewerbe zu Verfügung zu stellen.
Das Konzept zur künftigen Gestaltung und Nutzung des Geländes wird zur Zeit im engen Austausch zwischen dem Bezirk und der Interessengemeinschaft Rigaer Straße 71-73, einem Zusammenschluss der aktuellen Mieter, mit dem neuen Eigentümer verhandelt. Im Zuge der Neuplanung des Geländes soll ein Teil des Fabrikhofs einer kulturellen,sozialen und gewerblichen Nutzung vorbehalten sein und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Nach aktuellem Planungsstand soll hierfür ein geschlossener architektonischer Bereich im Südostteil des Geländes geschaffen werden.
Die derzeitige kulturelle und künstlerische Nutzung und Gestaltung des Hofes durch die Bildungseinrichtung für berufliche Umschulung und Fortbildung (BUF e.V.), Stadtraumnutzung e.V. sowie diverse Künstler und Kleingewerbetreibende, basiert vor allem auf Selbstverwaltung und Vereinsarbeit. Solche gewachsenen Strukturen der Selbstorganisation und der kleingewerblichen und soziokulturellen Nutzung sollten auch in einem sich wandelnden Stadtbezirk erhalten und weiterentwickelt werden.Mittlerweile wurde der sogenannte vorhabenbezogene Bebauungsplan auf den Internetseiten des Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlicht. Die Dokumente können dort eingesehen werden und stehen außerdem auch auf unseren Seiten zum Download bereit.

Presseanzeige zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung
Vorhabenbezogener Bebauungsplan

Beteiligte

An der Entwicklung des Neubaus auf dem Gelände an der Rigaer Straße sind unterschiedliche Parteien beteiligt: Zunächst die neuen Eigentümer des Geländes: die CG Gruppe. Sie entwickeln das Bauprojekt und realisieren die Baumaßnahmen. Nach der Fertigstellung, beziehungsweise während des Baus, wird die Immobilie an eineVersorgungskasse verkauft.
Als zuständigen Anwalt hat die CG Gruppe Herrn Lammek der von der Kanzlei von Trott zu Solz beauftragt. Herr Lammek hat im Vorfeld bereits die Erbengemeinschaft vertreten, in deren Besitz das Gelände zuvor war. Mit der Gestaltung des Hofs ist das Architekturbüro Homuth und Partner beauftragt worden. Das zuständige Stadtplanungsbüro GfP begleitet den städtebaulichen Planungsprozess.

Als zweiter wichtiger Partner ist der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, sowie die Bezirksverordnetenversammlung im Prozess involviert. Hier werden alle Baumaßnahmen von Politik und Verwaltung zur Kenntnis genommen und müssen die üblichen Genehmigungsverfahren durchlaufen.Als eher ungewöhnlicher Partner wurden ansässige Mieter in den Planungsprozess mit einbezogen, die sich bereits 2008 zur INTERESSENGEMEINSCHAFT RIGAER STRASSE zusammengeschlossen hatten (die auch für diese Seiten verantwortlich zeichnet). Diese Ausgangslage wurde geschaffen, weil der Bezirk für die Wohnbebauung auf dem Gelände eine Umwidmung vornehmen musste und es deshalb der CG Gruppe zur Auflage gemacht hat, sich mit den Mietern zu einigen und auf deren Vorschläge einzugehen. Mitglieder dieser Interessengemeinschaft sind Stadtraumnutzung e.V. und BUF e.V.